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Sport ist doch kein Korrekturfach
Sport ist doch kein Korrekturfach!Ja, das ist schon richtig.Aber, wie gerne würde ich lieber mehr...
How to: Regeln im Schwimmbad
Regeln für alle Altersklassen beim Schwimmen
How-To:Klassensprecher wählen
Der Artikel informiert über die Wahl zum Klassensprecher oder Klassensprecherin.
Aktuelles
06.11.08: Nichts in der Schule ist so wichtig wie die Arbeit mit den Schülern
Man sollte sich viel häufiger mehr Zeit für die Schüler nehmen und Verwaltung und Organisation eher...
06.11.08: Die Lehrerseite geht online!
Was lange währt, wird endlich gut. Nach mehr als einem Jahr Entwicklungsarbeit geht die Lehrerseite...
How to: Bewerbung und Einstellung in den Schuldienst
Tja, die Bewerbung, die über verdammt viele Jahre meines Lebens entscheidet. Ich habe schon überlegt, ob ich die Informationen über das Prozedere und einige Telfonnummern der richtigen Sachbearbeiter und Dezerneten in der Landesschulbehörde meistbietend verkaufen soll. Zunächst einmal sollte jeder Anwärter sich zum letzten Drittel seiner Dienstzeit schon auf reguläre Stellen bewerben. Zum einen bist du so schon in das Bewerbungsprozedere integriert, zum anderen kannst du dich auf Bezirksstellen und Feuerwehrstellen bewerben, die du mit Glück direkt nach dem Lehramtsanwärterdienst antreten kannst. Da die Anwärter antizyklisch zu den regulären Einstellungsterminen zum 1.2. und 1.8. beginnen und auch aufhören, wartet im schlechtesten Fall ALG 2, sprich Hartz 4 auf die Referendare. Wer nun aufmerksam mitgelesen hat, hat schon die erste Frage. Bezirksstellen? Gibt es denn noch andere Arten von Stellen? Ja, gibt es. Jedoch konnte nicht einmal die Landdesschulbehörde selbst mir beantworten, warum sich ein Anwärter nur auf Bezirksstellen bewerben darf. Egal, es ist so. Ein ausgebildeter Lehrer hat natürlich die Möglichkeit sich auf beide Sorten von Stellen zu bewerben. Zur Erklärung des Unterschiedes und der Möglichkeiten zur Einstellung der beiden Stellen: Bezirksstellen Die Stellenangebote werden jeweils im April und im Oktober im Internet und in den Abteilungen der Landesschulbehörden ausgeschrieben. Die Stellen werden nach Landesschulbehörde, Fächerkombination und Schulart sortiert. Im Normalfall sollte man sich nur auf Stellen bewerben, bei denen beide verlangten Fächer auch geprüft worden sind. Es gibt nur eine Ausnahme. Liegen für eine Stelle weniger als fünf Bewerbungen vor, werden auch Bewerbungen zugelassen, auf die nur ein Fach zutrifft. (Das ist also sehr, sehr wahrscheinlich …) Nach Abschluss des Bewerbungsvorgangs erstellt die Landesschulbehörde eine Liste mit den Stellenbewerbern in der Rangfolge ihrer jeweiligen Bewerbernote zusammen. Die Bewerbernote errechnet man, indem die Note des 1. Staatsexamens mit eins multipliziert, die Note des 2. Staatsexamens mit drei multipliziert und das Ergebnis dann durch vier dividiert. Dann wählen die zuständigen Dezernenten die Bewerber aus, und laden zu einem Gespräch mit der Schule ein. Die Behörde hat dabei einen Spielraum bis zu einer Note. Die jeweiligen Schulbezirksräte wirken bei der Auswahl der Bewerber mit ein und können hierbei auch soziale Faktoren geltend machen. Der Wunsch der Schule kann eine Rolle bei der Auswahl spielen, ist aber nicht entscheidend für die Besetzung der Stelle. Zu einem Gespräch werden maximal 3 Bewerber eingeladen. S chulstellen Seit 1999 werden in Niedersachsen ein Teil der zu besetzenden Stellen nach einem neuen Auswahlverfahren ausgeschrieben. Bis zu 50% aller Stellen sind so genannte Schulstellen. Diese werden im Zusammenspiel von Landesschulbehörde und Schule besetzt. Dabei muss der Bewerber seine Bewerbungsunterlagen an die Schule und an die Landdeschulbehörde schicken. Die Bewerbung für die Schule sollte ansprechend gestaltet sein und es ist der Bewerbungsbogen für die Landesschulbehörde in Kopie beizulegen. Achtung das kostet alles viel Zeit, da alle Zeugnisse und Bestätigungen etwaiger Weiterbildungen beinhaltet sein sollen. Es kann schon sein, dass man sich auf über 10 Schulstellen bewirbt. Da kann dann schon mal ein Wochenende bei drauf gehen, wenn man jedesmal ein neues, persönliches Anschreiben verfassen muss. Eine Auswahlkommission legt der Behörde einen Bewerbervorschlag vor. Hierbei greifen alle Bewerbungskriterien, die auch bei einer Bezirkstelle gelten. Allerdings kann die Schule spezielle Kriterien verlangen. Zum Beispiel besondere Kenntnisse in der Jugendarbeit oder Ähnliches. Bei Schulstellen kann man sich grundsätzlich nur bewerben, wenn Erst- und Zweitfach zutreffen. Hier gibt es keine Ausnahmeregelung. Und nun kommt`s - denn wir sind Abhängige der Landesschulbehörde: Die Bezirkstellen werden zeitlich gesehen nach den Schulstellen vergeben. Lehnt man jedoch eine Schulstelle ab, wenn man sie angeboten bekommt, nimmst du an dem gesamten Verfahren, auch für die Bezirksstellen, nicht mehr teil. Bewirb dich also nur auf eine Schulstelle, wenn du sie auch tatsächlich gerne annehmen würdest. Ich kann nur aus eigener Erfahrung schreiben, dass man sich daduch eine Menge Ärger erspart. Unbestätigten Gerüchten aus der Landesschulbehörde zufolge gilt eine Stelle schon als abgelehnt, wenn man das Vorstellungsgespräch annimmt und danach nicht zusagt. Grundsätzlich sind die Fächerkombinationen und die Bewerbernote für eine Einstellung ausschlaggebend. Aus eigenen Erfahrungen zeigt sich, dass zurzeit Bewerber mit Noten bis 1,5 Anstellungen erhalten. Ich habe mit der Note 1,9 nur eine Stelle bekommen, die jemand anderes abgelehnt hatte. Dabei kommt es natürlich stark auf die Fächerkombination an. Es ist immer noch so, dass die Naturwissenschaften hoch im Kurs stehen. Unter der Seite des Bildungsservers gibt es jeweils eine aktuelle Übersicht über die jeweiligen Chancen der einzelnen Fächerkombinationen. Grundschulstellen sind prinzipiell begehrter als die Sek.1 Angebote. Dabei sind Hauptschulstellen einfacher zu haben als Realschulstellen. Auch die Lage der Schule spielt eine große Rolle. Während in Ballungsgebieten und damit eben auch Universitätsstädten die Auswahl und Einstellungschancen eher gering sind, gibt es in strukturschwachen Gegenden doch die eine oder andere Stelle zu besetzen. Zum zeitlichen Ablauf. Nach Abschluss der Bewerbungsfrist erhält man relativ zeitnach einen Schrieb, dass die Unterlagen eingetroffen sind. Dann heißt es warten. Die Schulstellen werden schnell besetzt, bei den Bezirksstellen kann es bis zu zwei Monate dauern, bis man eine Antwort bekommt. Es empfiehlt sich in dieser Zeit grundsätzlich immer per Telefon (Festnetz) erreichbar zu sein. Im Notfall hilft eine Anrufweiterschaltung auf`s Handy. Viele Stellen sind schon innerhalb eines kurzen Telefonats in aller Frühe vergeben worden - so auch meine. Ein “Nein” ist in diesem Falle übrigens tabu, falls man irgenwann noch einmal berücksichtigt werden möchte.