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Sport ist doch kein Korrekturfach
Sport ist doch kein Korrekturfach!Ja, das ist schon richtig.Aber, wie gerne würde ich lieber mehr...
How to: Regeln im Schwimmbad
Regeln für alle Altersklassen beim Schwimmen
How-To:Klassensprecher wählen
Der Artikel informiert über die Wahl zum Klassensprecher oder Klassensprecherin.
Aktuelles
06.11.08: Nichts in der Schule ist so wichtig wie die Arbeit mit den Schülern
Man sollte sich viel häufiger mehr Zeit für die Schüler nehmen und Verwaltung und Organisation eher...
06.11.08: Die Lehrerseite geht online!
Was lange währt, wird endlich gut. Nach mehr als einem Jahr Entwicklungsarbeit geht die Lehrerseite...
How to: Elternsprechtag
Mehrmals im Schuljahr heißt es wieder: Nächste Woche ist Elternsprechtag! Dann kehren wieder viele Eltern oder Elternteile mit guten oder schlechten Erwartungen in die Schule ein. Der älteste Jahrgang erfrischt die Teilnehmenden mit Kaffee und Kuchen, Tee und Gebäck. In den Schulen herrschen zwei Systeme zur Durchführung des Elternsprechtages vor: Entweder hängt am gleichen Tag eine Liste am jeweiligen Raum des Lehrers aus und die Eltern tragen sich ein, oder die Eltern bitten vorher um einen
Termin beim jeweiligen Lehrer. Dies kann über Telefon oder durch schriftliche Listen mithilfe der Schüler durchgeführt werden. Dann stellen sich die Eltern im Takt von fünf Minuten vor.
Doch worauf muss man achten? Zunächst sind fünf Minuten pro Schüler extrem wenig, sind es an manchen Schulen 10 Minuten, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man dann wahrscheinlich einen Tag mehr im Jahr anbieten muss, um größere Schülerzahlen zu bewältigen. In der kurzen Zeit muss ich mich also aufs Wesentliche beschr‰nken.
Die Eltern sollten einen Überblick über die Noten erhalten, und dann sollte ich die Zeit nutzen um besonders problematisches - oder besonders positives Verhalten herauszustellen und über Lösungsmöglichkeiten sprechen. Es ist manchmal notwenidg, Eltern auch herauszubitten, da der Zeitplan für die nächsten Eltern auch sehr eng gesteckt ist. Zum anderen muss man darauf gefasst sein, dass gelegentlich ein Elterteil die Lehrkraft dafür verantwortlich macht,
dass ein Schüler schlecht in der Schule ist. Man sollte immer eine gut geführte Dokumentation über jeden Schüler zur Hand haben und sich auch an die schwierigen Situationen mit den Schülern noch gut erinnern. Das bedeutet
allerdings nicht, dass man sich gegenüber den Eltern rechtfertigen muss! Du entscheidest selbst, welche Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind. Es erfolgt gut und gerne eine Absprache mit den Eltern zum Wohle des Kindes, jedoch
ist der Lehrer in schulischen Dingen der Entscheider.
Zwei Handlungsmöglichkeiten helfen im in schwierigen Gesprächen mit den Eltern. Es ist zum einen immer von Vorteil, dass man sich ind en Gesetzen gut auskennt, besonders wenn es sich um ein bestimmtes Thema dreht. Zum Beispiel hat ein Schüler beim Ausflug heimlich geraucht und du sanktionierst sein Verhalten damit, dass er die Schulordnung abschreiben muss. Die Eltern fragen jedoch, wieso er überhaupt zur Zigarette hat greifen können, wenn du doch den Ausflug geleitet hast. In diesem Moment fühlen müssen und sie durchaus in Kleingruppen ohne direkte Kontrolle sich frei bewegen dann könnte man den Eltern aus dem Erlass zu auflerschulischen Lernorten zitieren, der besagt, dass sich die Schüler beaufsichitigen. Auflerdem hast du vor dem Ausflug um die schriftliche Best‰tigung der Eltern gebeten, dass sich die Schüler in Vierergruppen frei auf dem Gelände bewegen dürfen und den Schülern die Verhaltensregeln für den Ausflug bekannt gewesen sind. So bewegst du dich auf sicherem Terrain.
Wichtig ist außerdem, dass man den Eltern immer signalisiert, dass wir immer zum Wohle und Vorteil des Kindes handeln. Man kann dann betonen, dass man gerne mit den Eltern zusammen Handlungsmöglichkeiten entwicklen möchte, die zum Vorteil des Schülers sind. Die Frage in schwierigen oder gar brenzligen Gesprächssituationen sollte lauten: "Frau oder Herr xyz, was können wir beide tun, damit wir das Problem mit ihrem Sohn/ihrer Tochter gemeinsam lösen können?" So kann man die Eltern mit ins Boot holen, ohne die Autorität aufzugeben.
Desweiteren ist es sinnvoll, sich einige Pausen zu lassen. Manchmal verzögern sich Gespräche oder man möchte den Nachmittag kurz unterbrechen. Wer dann 60 Gespräche an einem Nachmittag ohne Pause geplant hat, ist am Abend genervt
und extrem angespannt. Der Tag mit den vielen Gesichtern, Problemen und der angespannten Atmosphäre ist schwierig genug.
Die Stimme leidet, weil meistens eben nicht die Eltern, sondern der Lehrer spricht und man kommt um 8 Uhr abends, ganz bestimmt nicht mehr dazu, den Unterricht für den nächsten Tag vernünftig vorzubereiten. Mit einer Tasse Kaffee,
Bonbons, einigen gezielt gesetzten Pausen und gründlicher Vorbereitung sowie die nötige Ruhe und Gelassenheit kann man diesen Tag ohne größere Probleme gut bewältigen.