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Sport ist doch kein Korrekturfach

Sport ist doch kein Korrekturfach!Ja, das ist schon richtig.Aber, wie gerne würde ich lieber mehr...

How to: Regeln im Schwimmbad

Regeln für alle Altersklassen beim Schwimmen

How-To:Klassensprecher wählen

Der Artikel informiert über die Wahl zum Klassensprecher oder Klassensprecherin.

Aktuelles

06.11.08: Nichts in der Schule ist so wichtig wie die Arbeit mit den Schülern

Man sollte sich viel häufiger mehr Zeit für die Schüler nehmen und Verwaltung und Organisation eher...

06.11.08: Die Lehrerseite geht online!

Was lange währt, wird endlich gut. Nach mehr als einem Jahr Entwicklungsarbeit geht die Lehrerseite...

How to: Im Studienseminar - Teil eins bis unendlich

Bei uns im Studienseminar beginnt die Lehramtsanwärterzeit mit einem Blockseminar von vier Tagen, das hieß im meinem Jahrgang Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag im Studienseminar zu sein. Dort erfährt man alles Wichtige und Unwichtige über das Überleben im Seminar. Die Tage sind angefüllt mit dem Ausfüllen von Formularen, dem Schwören des Eids und natürlich Unterricht in allen pädagogischen Bereichen. Auch über die Organisation erfährt man Einiges. Die Seminartage waren immer Montags und Donnerstags. Um die Kontinuität des Unterrichtens zu gewährleisten, sollen die Anwärter vorher noch ein oder zwei Stunden unterrichten. Das Seminar beginnt um 10:30 Uhr, dauert bis 14:30 Uhr und es gibt zusätzlich Module, deren Dauer ist jedoch erheblich länger. Die Anfahrtswege in dem ländlich geprägten Studienseminar sind lang, die Strecke nur wenig ausgebaut, der Lastwagenverkehr umso mehr. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 45 Stundekilometer, der Parkplatz für das Studienseminar klein und überfüllt. Hat man die zweite Stunde Unterricht, wie vorgesehen, ist es eine Sache der Unmöglichkeit rechtzeitig im Studienseminar anzukommen. Der Einlauf wegen Unspünktlickeit ist dem Anwärter gewiss. Wahlweise kann man aber auch fünf Minuten eher aus dem Unterricht stürzen und die Schüler “still” beschäftigen, was ebenso nicht realisierbar ist. Dann in das Lehrerzimmer stürzen, sämtliche Abläufe für den nächsten Tag im Laufschritt besprechen und davon die Hälfte vergessen, und auf eine Fahrgemeinschaft, die zwar Geld aber keine Zeit spart, verzichten. Das wäre vielleicht eine Überlegung Wert gewesen. Je nachdem, ob der Anwärter zwei Fächer für die Sekundarstufe I oder drei Fächer in der Primarstufe hat, muss er das Seminar vier oder fünf Mal besuchen. Immer Montags alle vier Wochen das Fachseminar, alle zwei Wochen Donnerstag Pädagogik oder gegebenenfalls auch Donenrstag noch ein weiteres Fachseminar. In den ersten Tagen am Block jedoch werden zunächst grundsätzliche Kenntnisse vermittelt: Die Rede des Seminardirektor enthielt unter anderem die Information, man solle sein Privatleben lieber gleich in Grund und Boden stampfen, dann würde es später nicht so schwer, wenn es sowieso sein müsste. Grundsätzlich ist der Tenor fast aller leitenden Personen: Ihr habt keine Kompetenzen, ihr habt zu tun was man euch sagt, alles was bisher war, ist nun vorbei. Gleichzeitig versuchten sie aber krampfhaft eine Gemeinschaft herzustellen, die Krönung dieser Versuche war eine gemeinsames Abendessen beim hiesigen Imbiss, bei dem alle Teilnehmer, sobald wie nur irgend möglich, zu verschwinden versuchten. Der Termin war Freitag abend, alle erschöpft und den Samstag im Nacken. Das System fordert seinen Tribut, nur wer konkurriert, seinen eigenen Vorteil sucht, hat eine Chance gut abzuschließen, den Ruf zu wahren und später eine Stelle zu bekommen. Schwerlich nur lässt sich gegen diese Windmühlen eine Atmosphöre konstruieren, in der man zusammenarbeitet, Erfahrungen austauscht und auch vor anderen zugibt, das man genau die gleichen Probleme in mit den Schülern hat, wie andere. Das Fröhlichkeit, ein stabiles und ausgeglichenes Privatleben, das sogar mal eine eigene Geburtstagsfeier mit einschließt - man höre und staune - gute Noten und ein besseres Lehrer-Schüler Verhältnis fördert, ist für die führenden Damen und Herren im Studienseminar wohl ein Mysterium. Die Klientel der heutigen jungen Lehrerrinnen, denn Karrierre und Kinder schließen sich in unserem schönen, deutschen Staat ja außer in diesem Beruf aus, ist äußerst pflichtbewusst und selbstkritisch. Da liegt es ja anscheinend auf der Hand, nur wenig aufmunternde Worte zu sprechen, und humorvolles, kooperatives Arbeiten, sowie das Fördern der eigenen, selbstkritischen Meinung zu unterbinden.

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