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Sport ist doch kein Korrekturfach

Sport ist doch kein Korrekturfach!Ja, das ist schon richtig.Aber, wie gerne würde ich lieber mehr...

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06.11.08: Nichts in der Schule ist so wichtig wie die Arbeit mit den Schülern

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How to: Qual der Wahl- welche Fächerkombination ist die beste?

Wer schon Lehrer ist, sollte hier nicht weiterlesen. Jetzt ist es nämlich zu spät. Für alle anderen, die Fächerkombination hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen gibt die Studien- und Prüfungsordnung des jeweiligen Universität bestimmte Kombinatinen vor. Zum anderen studiert und unterrichtet jeder natürlich nach Neigung und Können. Allerdings gibt es einige Überlegungen, die durchaus dazu beitragen können, dass Lehrer im Beruf zufriedener sein kann. Diese Überlegungen gelten allerdings hauptsächlich für Sek. I und Sek I, da im Grundschulbereich sowieso viele Fächer von einer Person unterrichtet werden.

Ansonsten gelten folgende Grundüberlegungen: 1. Je mehr Fächer und je mehr Stunden man in einer einzigen Klasse hat, desto besser. Das gilt für schwierige, wie auch für leicht führige Klassen. Es gibt durchaus Kollegen, die diese Zahl nach oben begrenzen, da sich der gute positive Effekt dann umkehren kann. Durch den persönlichen Kontakt lösen lassen sich viele Probleme schnell lösen. Die Arbeit für Elterngespräche, Zeugniskonferenzen, Schülergesprächen etc. wird deutlich minimiert, weil sie grundsätzlich pro Klasse und nicht unbedingt pro Fach angesetzt werden müssen. Englisch und Deutsch ist für die Anzahl der Gesamtstunden interressant, ist aber extrem korrekturinteniv! 2. Unter dieser Prämisse ist die Kombination der Fächer ausschlaggebend. Ein Hauptfach sollte Grundsatz sein. Dazu ein zweites Hauptfach oder ein Nebenfach sind die beste Kombination. Zwei Nebenfächer sind denkbar ungünstig. So kann es noch im günstigsten Fall heißen, dass man bei 28,5 Wochenstunden 6 verschiedene Klassen unterrichten muss. Außerdem sind dei Schüler häufig gerade in Nebenfächern weniger motiviert. Ein Hauptfach hat allerdings mehr schriftliche Arbeiten und damit erhöhten Korrekturaufwand. Nach neuer Gesetzeslage sind in den Hauptfächern Abschlussarbeiten zu schreiben, die immens aufwändig vorbereiten und zu korrigieren sind. In den Nebenfächern kann es in Jahrgang 10 dann allerdings zu vielen mündlichen Prüfungen kommen.

2. Die Fächer an sich haben verschiedene Vor- und Nachteile, die je nach Typ und Einstellung einzuschätzen sind. Deutsch ist in allen Fächern ein gutes Grundlagenfach, da die meisten Schüler mehr oder weniger motiviert begehen und hat immer viele Stunden in allen Stufen. Der Korrekturaufwand ist ziemlich hoch und steigt deutlich mit der Höhe des Jahrgangs. Du kannst allerdings relativ individuell arbeiten und die Inhalte mit anderen Fächern verknüpfen. Mathe ist ein übersichtliches Fach, das den Vorteil hat, dass die Ergebnisse falsch oder richtig sind und weniger Interpretationsspielraum besteht. Besonders die Jungen sind über dieses Fach zu motivieren. Englisch hat viele Vorteile. Besonders in den jüngeren Jahrgängen sind die Schüler hoch motiviert, die Kenntnisse eines Schülers sind viel einacher zu ermitteln als beispielsweis ein Deutsch.

Die Nebenfächer haben alle ihre Tücken. Sport, Kunst und Musik sind extrem aufwändig, maerialintensiv und haben einen hohen Lärmpegel. Die Räume sind häufig schlecht ausgestattet oder von teurer Ausstattung abhängig. Ist dieses Material nicht vorhanden, muss man es teuer selbst besorgen, Schlange als Bittsteller stehen oder deutlich schlechteren Unterricht halten. Allerdings sind diese Fächer grundsätzlich bei den Schülern beliebt. Die Naturwissenschaften sind ebenfalls materialabhängig und in Fachräumen zu unterrichten. Eine gute Alternative bieten die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, die sich hervorragend mit den Hauptfächern verknüpfen lassen und nur geringfügig materialaufwändig sind.

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