Blog
Sport ist doch kein Korrekturfach
Sport ist doch kein Korrekturfach!Ja, das ist schon richtig.Aber, wie gerne würde ich lieber mehr...
How to: Regeln im Schwimmbad
Regeln für alle Altersklassen beim Schwimmen
How-To:Klassensprecher wählen
Der Artikel informiert über die Wahl zum Klassensprecher oder Klassensprecherin.
Aktuelles
06.11.08: Nichts in der Schule ist so wichtig wie die Arbeit mit den Schülern
Man sollte sich viel häufiger mehr Zeit für die Schüler nehmen und Verwaltung und Organisation eher...
06.11.08: Die Lehrerseite geht online!
Was lange währt, wird endlich gut. Nach mehr als einem Jahr Entwicklungsarbeit geht die Lehrerseite...
How to: Schnupperbesuch
Meinen ersten Unterrichtsbesuch sah ich noch völlig entspannt, obwohl diese Einschätzung völlig fehl am Platze war. Der “Schnupperbesuch” wie er bei uns im Seminar hieß, stellt die Weichen für alle weiteren Lehrproben und hinterläßt einen starken ersten Eindruck. Ich hospitierte in einer 9. Integrationsklasse, das heißt es gab viele lernschwache Schüler, auch stark verhaltensauffällige. Da mir der Stil des Lehrers jedoch stark imponierte bat ich ihn, in seiner Klasse meine erste Lehrprobe durchführen zu können. Er stimmte zu und ich entschied mich im Fach Deutsch für das Thema Kurzgeschichten. Ich erinnere mich noch sehr genau, dass ich nach der ersten Stunde schon nicht mehr wusste, wie die Einheit weitergehen sollte. Ich zermarterte mir tagelang das Hirn, ich finde die Stunde heute noch problematisch. Letztendlich sollten die Schüler auf Plakatbögen eine Überschrift für die einzelnen Abschnitte der ihnen bekannten Kurzgeschichte finden. Zur Hilfe standen Ihnen dabei große Bilder, die an der Tafel klebten und die die Grundthematik des jeweiligen Abschnitts darstellten. Die Schüler waren brav, die Stunde lief an, die Seminarleiterin und mein Mentor saßen auf ihren Plätzen. Dann der Schock: Statt den Arbeitsblättern fand ich nur die Kopierreste der Aufgabenstellung in meiner Mappe. Da wurde mir klar, warum mein Mentor wenig begeistert schaute, als ich die Arbeitsaufträge morgens vor der Schule noch kopierte. Also merke: Wichtige Kopien liegen spätenstens einen Tag vorher im eigenen Fach. In der Stunde selbst, blieben mir nicht viele Möglichkeiten. Ich entschied mich für eine besonders elegante Lösung, ich schrieb die ganzen langen Aufgabenstellungen an die Tafel. OK, Stundenziel erreicht, aber peinlich war es trotzdem. Meine überaus kompetente Seminarleiterin verlor darüber kein kritisches Wort und bescheinigte mir Flexibilät. Trotzdem wollte ich natürlich, dass mir Derartiges nie wieder passiert.