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Handungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht

Die Basis für diesen methodischen Ansatz ist die Kritik am bisher vorherrschenden textanalytischen und interpretierenden Literaturunterricht, der den unterschiedlichen Begabungstypen der Schüler nicht gerecht wird. Die Schüler, die weniger auf der analytisch-kognitiven Ebene lernen, werden auf diese Weise demotiviert.

Nach Haas, Spinner, Menzel und Waldmann, den Hauptvertretern dieser Methode wird allen denjenigen der Zugang zu Literatur verwehrt, die wenig analytische Begabungen haben. Im Gegensatz steht bei dieser Methode der aktiv – handelnde und eigenständige Umgang mit der Literatur im Vordergrund. Vor allem sollen die Schüler handelnd unter Einbezug aller Sinne mit Literatur umgehen. Das kann bildlich, spielerisch, musikalisch oder auch szenisch umgesetzt werden. Produktionsorientiert ist der Ansatz deshalb, weil sich Schüler selbst auf Anregung des Originaltextes eigene Texte verfassen sollen. Das kann durch Nachmachen, Verfremden oer anderen produktiven Methoden geschehen. Viele der hier vorgestellten Ideen und Literatur beziehen sich auf diesen Ansatz. Es zeigt sich im Unterricht, dass die Motivation im Umgang mit Texten mit dieser Methode ungleich höher ist und deutlich besserere Ergebnisse erzielt werden.

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