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Literatur: Die besten Empfehlungen für Schule und Studium!

Bertschi-Kaufmann, Andrea: Das Lesen anregen, fördern, begeleiten. Verlag Kallmeyer: 2006.
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Bertschi-Kaufmann, Andrea: Lesekompetenz - Leseleistung - Leseförderung: Grundlagen, Modelle und Materialien. Kallmeyer: 2007.
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Gläser, Eva: Lesekompetenz fördern von Anfang an: Didaktische und methodische Anregungen zur Leseförderung. Schneider Verlag. Hohengehren: 2005.
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Groeben, Norbert: Lesekompetenz: Bedingungen, Dimensionen, Funktionen. 2. Auflage. Juventa: 2008.
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Haas, Gerhard: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht: Theorie und Praxis eines anderen Literaturunterrichts' für die Primar- und Sekundarstufe. Kallmeyer: 2007.
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Hintz, Ingrid: Das Lesetagebuch / Band 12: Intensiv lesen, produktiv schreiben, frei arbeiten. Bestandsaufnahme und Neubestimmung einer Methode zur Auseinandersetzung von Kinder- und Jugendbüchern im Deutschunterricht. 3. Auflage. Schneider Verlag. Hohengehren: 2008.
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Sahr, Michael: Leseförderung durch Kinderliteratur: Märchen, Bilder- und Kinderbücher im Unterricht der Grundschule. Schneider Verlag. Hohengehren: 2006.
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Lesen: Mit Medien und Texten umgehen

Nicht erst seit Pisa ist allen bewusst, dass Lesen die Grundlage für jeden kulturellen Bildungsprozess legt. Besonders im sinnentnehmenden Lesen, sind unsere Schüler schlecht, sagt die allseits bekannte Studie. Ich finde es wichtig zu bemerken, dass trotz unterschiedlicher Lesefertigkeiten die meisten Schüler einer Klasse gerne vorlesen oder beim Vorlesen zuhören. Das trifft meiner Erfahrung nach ebenso auf die höheren Klassen zu. Die Vorraussetzung dafür ist allerdings, dass sich ein Schüler einen Lesefehler leisten kann, ohne dass er ausgelacht wird! Wenn ich eine neue Klasse übernehme, teile ich zuerst einen kleinen Fragebogen aus, auf dem die Schüler ihre Lesegewohnheiten und ihren Mediengebrauch kurz einschätzen sollen. Erstaunlicherweise geben viele einige Bücher an, viele Jungen lesen Tageszeitungen, Fachmagazine, im Internet oder Comics.

Da eine erfolgreiche Lesesozialisation bekanntermaßen mit dem sozialen Milieu der Schüler korreliert, ist es notwendig schon früh in der Schule Leseanreize zu geben, um diesen Nachteil einiger Schüler auszugleichen. Für die Schüler sind häufig Lesewettbewerbe, eine Besuch in der Bibliothek oder eine kleine Auswahl an Büchern im Klassenraum von besonderem Reiz. Jetzt gilt es also nicht nur die Motivation aufrecht zu erhalten, sonder speziell das sinnentnehmende Lesen zu schulen. Fächerübergreifender Unterricht, journalistische Tätigkeiten, Referate und intensives Üben könnten diese Prozesse verstärkt in Gang bringen. Besonders relevant erscheint es mir, den Schülern gerade bei dieser Thematik reale Anlässe zu geben, wirklich gründlich und sinnentnehmend zu lesen und dann die Informationen auch echt zum Beispiel in einer Reportage oder einer Infowand aufzubereiten. Der Bezug zum realen Leben zur echten Verwendung der Texte ist hier unabdingbar um die Schüler auf die Notwendigkeit dieser Fähigkeiten hin aufmerksam zu machen und sie zu gründlich schulen.

In den neuen Kerncurricula sollen die Schüler verschiedenste Kompetenzen hinsichtlich der neuen Medien erwerben. Die Ausstattung vieler Schulen lässt dieses Vorgehen leider nicht zu. Wir sind auf Computer im häuslichen Bereich oder auf private Spenden angewiesen um unserem Bildungsauftrag nachzukommen. Dabei erscheint es mir absolut notwendig ab sofort unsere Kinder und Jugendlichen zum kritischen und reflexiven Umgang mit den neuen Medien zu befähigen und nicht nur den Umgang damit zu fördern. Folgende Literatur gibt einige Anstöße.

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